Warum die Mauertrockenlegung so wichtig ist

Nasse Wände und ein feuchter Keller bringen Modergeruch und Schimmel ins Haus, greifen den Putz an und schädigen die Bausubstanz. Dabei sind Bauwerksabdichtung und Mauertrockenlegung mit einer Horizontalsperre im modernen Injektionsverfahren oder durch Verkieselung günstige und sinnvolle Restaurierungsmöglichkeiten. Wir von VEINAL Bausanierung aus Detmold möchten Ihnen aufzeigen, warum die Gebäudetrocknung so wichtig ist.

Wie kommt Wasser ins Mauerwerk?

Wasser in der Bausubstanz, welches eine Mauerwerkstrockenlegung nötig werden lässt, kann aus unterschiedlichen Quellen stammen. In Neubauten mag Baufeuchtigkeit das Problem sein, also Restfeuchtigkeit aus dem Bauprozess, wie überschüssiges Mörtelwasser oder feucht gewordene Baustoffe.

Auch Außenluft und Zuluft binden große Mengen an Wasser, das durch Kondensation, Ad- oder Absorption und Hygroskopie ins Mauerwerk eindringt. Kondensation ist das Abscheiden von Wasser an kühlen Oberflächen, wie bei kalten Limoflaschen im Sommer. Adsorption ist die Anreicherung von Wasser in der Grenzschicht zweier Werkstoffe. In der Absorption bleibt dieses Wasser nicht in der Grenzschicht, sondern dringt tief ins Material ein. Hygroskopie bezeichnet das chemische Bindevermögen von Wasser in bestimmten Materialien, wie dem Verklumpen von Salz in feuchter Umgebung.

Das größte Problem stellt jedoch der direkte Kontakt mit Umgebungswasser dar. Ob Grundwasser, Sickerwasser, Regenwasser, Spritzwasser oder undichte Leitungen vorliegen, kann nur der Fachmann klären. In den Kapillaren und Salzen im Mauerwerk klettert das Wasser nach oben und macht sich in nassen Wände oder als feuchter Keller bemerkbar.

Welche Folgen hat Wasser im Mauerwerk?

Ohne Trockenlegung kann eine 50 cm starke Mauer bis zu 100 Liter Wasser pro Quadratmeter enthalten. Normalwerte hierfür sind rund 5 Liter. Steigt dieses Wasser im Mauerwerk hoch und verdunstet in wärmeren Teilen des Gebäudes, kühlen die Wände stark ab. Als Folge steigt Ihre Heizkostenrechnung dramatisch.

Schlimmer sind jedoch die Gebäudeschäden, die nur eine Mauertrockenlegung verhindern kann. Von Verfärbungen an Putz und Tapeten, oft erstes Anzeichen für Feuchtigkeit im Mauerwerk, über Salzausblühungen an Kanten und Fugen, bis zur gesundheitsschädlichen Schimmelbildung – den Auswirkungen sind kaum Grenzen gesetzt.

Befindet sich die Feuchtigkeit erst einmal in Wohnräumen, greift sie dort das Holz von Möbeln, den Stoff in Polstern oder Bezügen und sensible Elektronik an. Schnelles Handeln bei der Mauertrockenlegung kann daher viel Geld sparen, wie wir von VEINAL Bausanierung aus Detmold Ihnen aus Erfahrung bestätigen können.

An welchen Anzeichen erkennen Sie feuchtes Mauerwerk?

Feuchte Wandfarbe wirkt dunkel, daher sollten Sie aufmerksam werden, wenn Flecken an Wänden dunkler erscheinen als deren Umgebung. Ein muffiger, modriger Geruch ist ein weiteres Anzeichen für Feuchtigkeit im Mauerwerk. Je nach Art des Eindringens vom Wasser können Sie an Rissen und Fugen fremde Substanzen entdecken, die wie ein helles Puder oder kleine Kristalle aussehen. Solche Salzausblühungen sind ein deutliches Zeichen für Fremdwasser.

Bei dunklen, flaumartigen Fremdstoffen an den Decken und Wänden handelt es sich meist um Schimmel, der sich auf feuchten Tapeten seine Nährstoffe holt. Die Frage, wo die Feuchtigkeit für den Schimmelbefall herkommt, können nur erfahrene Fachleute beantworten. Rufen Sie daher VEINAL Bausanierung aus Detmold, sobald Sie Verfärbungen an Ihren Wänden bemerken, um Schlimmeres zu verhindern.

Maßnahmen zur Mauertrockenlegung

Rührt die Feuchtigkeit in den Wänden allein von einer schlechten Luftzirkulation her, reichen Ventilatoren und häufiges Stoßlüften zur Gebäudetrocknung meist aus. Eindringendes Wasser von außen müssen Sie hingegen mit mobilen Heizgeräten oder professionellen Bautrocknern aus den Wänden holen, bevor Sie mit einer Bauwerksabdichtung beginnen.

Spritz- und Sickerwasser halten Sie durch wasserabweisende Schichten ab. Geeignete Verfahren hierzu bestehen im Anbringen von Dichtschlämmen oder Hydrophobierung freiliegender Materialien. Eine Mauerwerkstrockenlegung bei aufsteigendem Grundwasser ist dagegen deutlich schwieriger. Betonböden können durch künstliche Verkieselung gegen aufsteigende Nässe schützen. Sind die Wände das Problem, hilft oft nur eine Horizontalsperre. Als kapillarbrechende Schicht unterbindet sie den Transport von Wasser im Mauerwerk.

Eingesetzte Verfahren für die Horizontalsperre beinhalten das komplette Aufsägen aller Mauern und Einbringen von Mauerpappe, Edelstahlblechen oder Kunststoffplatten. Allerdings ist dieses Verfahren mit einigen Risiken verbunden. VEINAL Bausanierung nutzt für eine Mauertrockenlegung in Detmold das schonende Injektionsverfahren, bei dem eine Silikonharzlösung die Kapillare verstopft und so das Grundwasser am Aufsteigen hindert. Der Vorteil ist eine minimale Belastung der Bausubstanz und eine kurze Reaktionszeit von rund 24 Stunden. Gerne erläutern wir Ihnen unsere Verfahren im Detail am Telefon oder bei einem Vor-Ort-Termin.